Erlebnisreise Prypjat - Chernobyl

Wir haben für Sie diese Tour getestet! Gefährlich? Nein - wenn Sie die Sicherheitsbestimmungen einhalten!

Tour und Ablauf:

 

TAG 1

- Sie fliegen von Hannover direkt in die Ukraine und landen in Kiew.

- Ankunft in Kiew in einem 4*Hotel

- individuelle Besichtigung der Stadt Kiew

- Abendessen im Hotel

 

 Prypjat1 Prypjat2 Prypjat4 Prypjat3

TAG 2

- Frühstück im Hotel

- um 08.00 Uhr treffen Sie sich mit den Travel Guides

- Abfahrt in einem neuen bequemen Kleinbus

- während der Fahrt wird ein Video über die Katastrophe gezeigt

- Pausen, je nach Wunsch

- Ankunft an der 30Km - Sperrzone (Kontrollpunkt "Ditjatki"

- Überprüfung der Personalien

- Kleine Tour durch die 30 km - Sperrzone

- Ankunft in einer Herberge

- Abendessen, gemütliches Beisammensein

 

Prypjat5 Prypjat6 Prypjat7 Prypjat8

TAG 3

- Frühstück in der familiär geführten Herberge

- um 09.00 Uhr treffen Sie sich mit den Travel Guides

- Besichtigung des verlassenen Dorfes Salesje

- Besichtigung des zerstörten Dorfes Kopatschi

- Mittagessen in einer "Kantina"

- Besichtigung eines Kinderferienlagers

- Besichtigung eines Kindergartens

- Besichtigung von Wald, Wiesen, Kirchen, Gebäuden "rund um Prypjat"

- um 18.00 Uhr Ankunft in der Herberge mit anschließendem Abendessen

- gemütliches Beisammensein in der Gruppe

 

Prypjat9 Prypjat10 Prypjat11 Prypjat12

TAG 4

- Frühstück in der Herberge

- um 08.00 Uhr treffen Sie sich mit den Travel Guides

- Aufbruch in die Stadt Prypjat mit individueller Besichtigung

- Attraktionspark mit "Riesenrad" und Karussel

- Avanhard Stadium, Fußballstadion und Heimat des FC Stroitel Pripyat

- Hallenbad, Polizeigebäude mit Gefängniszelle

- Schulgebäude Nr.1 in (fast) originalem Zustand

- städtischer Hafen mit der überschwemmten Anlegestelle und Schiffswrack

- Kino "Prometheus" in gespenstischem Zustand

- Gebäude der Feuerwehrwache deren Einheiten an der direkten Brandbekämpfung AKW Chernobyl beteiligt waren

- Rathaus, Hotel Polissja, Einkaufszentrum, Krankenhaus

- Wohnblöcke und Wohnungen der Bürger von Prypjat

- Mittagessen in einer Kantina in der Nähe vom Sarkophag

- Fütterung der Welse im Kanal des AKW-Kühlsees

- nicht fertig gebaute Kühltürme der dritten Reihe des AKW Tschernobyl

- Kühlsee des AKW Tschernobyl

- verlassene experimentelle Forschungsbasis der Strahlungsbiologie der Tiere

- Riesen-Radarantenne "DUGA-1

- Das Dorf Paryschew, Unterhaltung mit Einwohnern

- Besuch einer "Babuschka" in ihrem Haus und Garten

- Aufbruch zur Herberge

- Abendessen mit anschließendem gemütlichen Beisammensein

 

Prypjat13 Prypjat14 Prypjat15 Prypjat16

Prypjat17 Prypjat18 Prypjat19 Prypjat20

Prypjat21 Prypjat22 Prypjat23 Prypjat24

TAG 5

- Frühstück in der Herberge

- um 08.00 Uhr treffen Sie sich mit den Travel Guides

- Aufbruch nach Kiew

- Ankunft in Kiew in einem 4*Hotel

- individuelle Besichtigung der Stadt Kiew

- Abendessen im Hotel oder

- Nachtleben in den vielen Restaurants, Bars, Diskotheken

 

TAG 6

- Frühstück im Hotel

- individuelle Aktivitäten in der Stadt Kiew (je nach Abflugzeit)

- Transfer in einem neuen bequemen Kleinbus zum Flughafen

- Abflug

 

Prypjat25 Prypjat26 Prypjat27 Prypjat28

Hinweise zur Tour

 

Was Sie benötigen und beachten müssen:

- REISEPASS mitführen (ohne: keine Einfahrt und keinen Zugang in die 30 km - Sperrzone!)

- ggf. Regenjacke und undbedingt Ersatzkleidung, festes Schuhwerk

- tragen Sie bitte ältere Kleidung (im Falle einer Kontamination wird ihre Kleidung vernichtet)

- eine Atemschutzmaske gibt es vor Ort

- ein eigenes kleines Verbandspäckchen wäre angebracht

- verschließbare Getränke, Wasserflaschen etc.

- in eigenem Interesse: verzichten Sie auf alkoholische Getränke

- etwas zum Essen (im Fahrzeug unterbringen!)

- die angebotenen Nahrungsmittel in der KANTINA können bedenkenlos verspeist werden

- die Spezialitäten bei der "Babuschka" sind regionale und teilweise selbstgeerntete Nahrungsmittel! Daher: Achtung!

- zu einem kleinen Obolus sagt die "Babuschka" nicht nein (10,00 EUR sind angemessen - aber Sie entscheiden)

- rund um Chernobyl gibt es traumhafte Seen und Flüsse! Baden Sie nicht und trinken Sie auf keinen Fall dieses Wasser!

- Angeln ist ein NoGo! Die Fische sind zwar prächtig aber auch prächtig verseucht!!!

- einen Geigerzähler "Terra-P" - diesen bitte unbedingt vorher bestellen (Kosten pro Tag: etwa 10 EUR)

- Funkgeräte werden von den Travel Guides angeboten, nutzen Sie dies

- beim Besuch der "Baggerkralle": An dieser nicht mehr wie 20sec aufhalten, noch immer tödliche STRAHLUNG!!!

- abseits von den "Touristenwegen" gibt es teilweise sehr hohe STRAHLENWERTE - unbedingt beachten

- Bedruckte Langarm-Shirts bekommen Sie kostenlos von uns!!!!

- weitere detailierte Informationen erhalten Sie natürlich bei uns

 

Prypjat36 Prypjat35 Prypjat34 Prypjat33

Prypjat32 Prypjat31 Prypjat30 Prypjat29

Lesen Sie sich den nachfolgenden Abschnitt gewissenhaft durch:

Chernobyl

15 Kilometer von der weißrussischen Grenze entfernt liegt die ukrainische Stadt Tschernobyl. Vermutlich hätte außerhalb der Umgebung kaum ein Mensch je Notiz von der damals 14.000 Einwohner großen Ortschaft genommen. Doch am 26. April 1986 ereignete sich eine Katastrophe, deren Spätfolgen bis heute international spürbar sind.

chernobylAm frühen Morgen des 26. April 1986 kommt es in dem sowjetischen Atomkraftwerk zu einer Explosion, der Reaktorkern schmilzt. Die Explosion in Reaktor 4 des örtlichen Kernkraftwerks kostete mehr als 50 Menschen sofort das Leben. In den Jahren darauf stieg die Opferzahl dramatisch. 4000 Menschen starben durch die Strahlung an Krebs. Andere Schätzungen sprechen laut der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) von insgesamt bis zu 100.000 Toten durch den Atomunfall. Rund 330.000 Menschen wurden auf dem Gebiet von 150.000 Quadratkilometern evakuiert – die Sperrzone rund um den havarierten Reaktor wurde mit einem Radius von 30 Kilometern gezogen und existiert nach wie vor.

Warum reisen Menschen freiwillig ins Sperrgebiet von Chernobyl?

Die Szenerie der überstürzt verlassenen Sperrzone zieht schon immer Touristen an, die den besonderen Kick suchen: Sie sehen verlassene und trotz der Strahlung geplünderte Häuser, ein Schwimmbad ohne Wasser, in dem seit mehr als 30 Jahren niemand mehr geschwommen ist und ein Vergnügungspark mit einem verrosteten Riesenrad, das niemals eröffnet wurde.

Chernobyl ist zum Symbol für das Risiko der Atomkraft geworden – und zu einem Anziehungspunkt für sogenannten Dark Tourism. Doch anders als andere Orte des dunklem Tourismus geht vom Kraftwerk noch heute eine radioaktive Strahlung aus, auch die Umgebung ist verstrahlt.

2018 sollen nach Schätzungen 70.000 Touristen das radioaktiv kontaminierte Sperrgebiet in der Ukraine besucht haben. In diesem Jahr werden es voraussichtlich noch mehr sein. Schon jetzt melden örtliche Tour-Anbieter einen Buchungsanstieg von 30 bis 40 Prozent. Ein Grund für den diesjährigen Touristen-Boom ist die US-amerikanische Erfolgsserie „Chernobyl“, die in Deutschland seit Mai 2018 vom Sender Sky ausgestrahlt wird.

Besucht werden sollen unter anderem Prypjat, die Stadt, die für die Arbeiter des Atomkraftwerks gebaut wurde, das Kraftwerk selbst und die Duga, ein ehemaliges russisches Raketenspähsystem. Das Mittagessen wird in einer KANTINA serviert – auf Anfrage auch vegetarisch.

Wie gefährlich ist ein Besuch in der Todeszone überhaupt?

Die Überreste des Reaktors schirmt eine Stahlhülle ab. Der darunter liegende Betonsarkophag ist brüchig. Für den Besuch der Sperrzone um das havarierte Atomkraftwerk benötigen Reisende eine Erlaubnis. In der Geisterstadt Prypjat gibt es Hotels und seit 2017 ein Hostel.

Sind Reisen in das Sperrgebiet rund um Chernobyl gesundheitlich bedenklich?

Sven Dokter, Sprecher der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gibt auf Nachfrage Entwarnung – unter bestimmten Bedingungen: „An einer offiziell organisierten Tour teilzunehmen, ist nicht gefährlich.“ Nach Informationen aus der Ukraine soll die Strahlendosis, die Teilnehmer einer solchen Tour erhalten, bei unter 0,005 Millisievert liegen. Das liegt noch deutlich unter der Dosis, die man beispielsweise bei einer Röntgenaufnahme beim Zahnarzt oder beim Flug von Deutschland in die Ukraine erhält.“

Zum Vergleich: In Deutschland gilt ein Grenzwert für die effektive Dosis, die ein einzelner Mensch pro Jahr durch die Nutzung von Radioaktivität etwa in Atomkraftwerken, der Industrie oder der Forschung erhalten darf, bei einem Millisievert pro Jahr.
Touristen dürfen niemals ohne die Reisegruppe durch Gelände laufen.

Darüber hinaus sind wir im Alltag weiterer Strahlung ausgesetzt, etwa durch Flugreisen oder Röntgenaufnahmen. „Aus diesen Quellen erhält der Durchschnittsmensch in Deutschland im Jahr ungefähr 4 Millisievert, wobei die Hälfte davon durch die natürliche Strahlenbelastung verursacht wird. Bei medizinischen Anwendungen kann man durchaus auch deutlich höhere Strahlendosen erhalten – bei Computertomographien stößt man schnell in Bereiche zwischen 5 und 20 Millisievert vor“, so Dokter.

Auf einem Trip durch Prypjat sollten sich Besucher aber unbedingt an die kommunizierten Regeln halten, mahnt der Strahlen-Experte. Niemals sollten Touristen auf eigene Faust durch das Gelände laufen. Denn vor Ort herrscht nicht überall dieselbe Strahlung. Manche Orte seinen verstrahlter als andere.
Niemals einen Stein, eine Pflanze oder anderes „Souvenir“ aus der Sperrzone mitnehmen

Vor allem in dem Bereich um die Anlage herum befinden sich an verschiedenen Stellen sogenannte Hotspots. Das sind meist kleinere, eng umrissene Flächen, auf denen es deutlich stärker strahlt als in der Umgebung. An diesen Stellen können zum Beispiel kleinste Partikel des Kernbrennstoffs liegen, die beim Unfall durch die Explosion aus dem Reaktor geschleudert wurden. Außerdem wurden an einigen Stellen in der Nähe der Anlage kurz nach dem Unfall kontaminierte Trümmer vergraben. Die Lage dieser sogenannten ‚waste dumps‘ sei aber durch zahlreiche Messungen gut bekannt und werden bei Führungen umgangen.

Absolut tabu ist es, sich ein „Urlaubs-Souvenir“ wie Steine, Pflanzen oder andere Gegenstände aus der Sperrzone mitzunehmen. „An solchen Gegenständen könnten sich radioaktive Partikel befinden. Generell macht es deshalb auch Sinn, möglichst wenig anzufassen und sich – wie auch sonst – vor dem Essen die Hände zu waschen“. (Quelle: Hamburger Morgenpost)

 



 

Reiseveranstalter

Bei uns bekommen Sie Informationen zu allen deutschen Reiseveranstaltern 2020 / 2021

 

Reiseversicherungen

Welche Reiseversicherungen gibt es für Gesundheit, Gepäck, Reiserücktritt? Wir beraten Sie!


 

Reisewarnungen

In unserem Büro können Sie Informationen über die weltweiten aktuellen Reisewarnungen erhalten.

 

Reisezielstatistik

Statistik über die Beliebtheit der Reiseländer anhand der gebuchten Reisen unserer Kunden


 

Reisekataloge

Alle aktuellen Reisekataloge, Broschüren und Flyer sind, wie gewohnt für unsere Kunden vorrätig.

 

Reisegepäck

Was dürfen Sie im Gepäck mitführen und wie viel? Welche Gegenstände sind nicht erlaubt? Wir helfen!

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.